Kunstbegeisterte, aufgepasst!

Die Kunst- und Kulturorganisation „Pixelprojekt“ lädt zu einzigartigen Fotografie-Ausstellungen in Gelsenkirchen ein und erlaubt öffentlichen Zugang zu einem digitalen Ruhrpott-Museum – Lichtbilder von 1920 bis heute.

Welche Idee dahinter steckt

„Pixelprojekt“ ist eine Zusammenkunft freier Fotografen und Fotografinnen aus dem Ruhrgebiet, die seit dem Jahr 2003 Ausstellungen organisieren und digitale, öffentlich einsehbare Sammlungen, rund um das Thema Ruhrgebiet, archivieren.

Qualität, Individualität, Profil und Authentizität: Das ist die ideelle Basis des Kunstprojektes.

Selbstverständlich darf auch die Vernetzung bei dem Projekt nicht fehlen. In einer virtuellen Online-Galerie stellt „Pixelprojekt“-Ruhrgebiet die, von einer Jury ausgewählten, Künstler vor, welche sich mit Herz und Seele dem Ruhrpott hingegeben haben. Das Internet bietet eine bunte Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten: Es erleichtert die Kommunikation untereinander, hilft neue interessante Kontakte zu knüpfen und wirkt als eine schnelle Vermarktungs- und Verbreitungsmaschinerie. Erstmalig veröffentlichte Werke von modernen Fotografen können so ein breites Publikum erreichen und das kollektive Bewusstsein kulturell prägen.
Mithilfe des digitalen Mediums, können Fotografie-Sammlungen jederzeit angesehen werden und brauchen nicht – wie früher – für sich alleine im Regal, in Vergessenheit zu geraten.

Welche Künstler teilnehmen

Die bisher ausgesuchten Arbeiten stammen natürlich alle von Künstlern, die in irgend einer Art und Weise einen Bezug zum Ruhrgebiet aufweisen. Diese arbeiten oder leben im Industriegebiet bzw. haben hier gewohnt und gearbeitet. So können sich die Fotografen mit ihrer Ruhrheimat identifizieren und den Geist des Ruhrpotts, in faszinierenden Bildkreationen, für die Öffentlichkeit festhalten.

Die kreativen Köpfe kommen aus unterschiedlichen Bereichen und können sich so wunderbar ergänzen. Unter diesen findet man nicht nur langjährige Stadt- und Zeitungsfotografen, sondern auch frische Talente aus der Newcomerszene. Außerdem sind auch Hochschullehrer und Bildautoren an dem innovativen Projekt beteiligt.

Insgesamt beträgt das Verzeichnis der Künstler des Online-Archives über 170 aktive Mitglieder, die voller Leidenschaft die bezaubernde Welt des Ruhrgebiets erkunden.

Welche Themen angesprochen werden

Die Thematik des vielseitigen Projektes ist ganz und gar auf das Ruhrgebiet ausgelegt. Von der Ruhr-Mentalität bewegt, zeigen verschiedene Künstler ihre Assoziationen und Intentionen zum geliebten Ruhrpott.

Industrie, Soziales Umfeld, Urbanität, Arbeitswelt, Kultur, Freizeit, Sport und Natur gehören zu den inspiratorischen Antrieben, die die Künstler, gepaart mit eigenen Erfahrungen, in ihre Bildkompositionen aufnehmen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Die stilistische und technische Umsetzung wird bei dem „Pixelprojekt“ selbstverständlich allein den Künstlern überlassen. Diese können sich in ihren Werken ausleben und zeigen, was Fotografie alles kann. Zusätzlich wird eine breite Landschaft an Kreativität und Originalität freigesetzt, die die Kunst über sich hinaus wachsen lässt.

Ob abstrakt, dokumentarisch, klassisch oder minimalistisch – der Fotograf hat die Qual der Wahl!

Welche Inverstoren beteiligt sind

Das „Pixelprojekt“-Ruhrgebiet sorgte vom Anfang an für viele Interessierte in der Geschäftswelt und konnte sich bei renommierten Insitutionen beweisen. Neben der Stadt Gelsenkirchen, der Staatskanzlei NRW und dem Deutschen Werkbund, unterstützen auch künstlerische Vereinigungen das große Projekt. Diese sind das Ruhrmuseum, die Kulturserver GmbH, das Forum Geschichtskultur e.V. und die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Auch die Sparkasse und der Wissenschaftspark von Gelsenkirchen sind mit von der Partie und freuen sich riesig über die Zusammenarbeit.

Im Rahmen des Kunstprojektes gründeten die Organisatoren im Frühjahr 2007 den Förderverein-Pixelprojekt, mit Andreas Mangen als Ersten Vorsitzenden des Vereins. Der Förderverein ist ein gemeinnütziger, sozialer, autonomer und parteineutraler Zusammenschluss, der das Fotografie-Projekt auf allen Ebenen unterstützt.

Wie man sich bewerben kann

Interessierte Fotografen und Fotografinnen können sich hier online bei „Pixelprojekt“ bewerben. Einmal jährlich entscheidet dann die Jury über die Neuaufnahmen. Ausgewählte Künstler haben außerdem die Chance auf eine Dokumentation in dem Jahreskatalog.

Aber auch außerhalb des „Pixelprojektes“ ist den Organisatoren viel daran gelegen, Künstler aus dem Ruhr-Kreis in das künstlerische Netzwerk aufzunehmen und sie zu unterstützen. Man erhält eine gute Möglichkeit Gleichgesinnte zu treffen, sich zu engagieren und die Fotografie im Ruhrgebiet zu fördern.

 

 Bilder: Diethelm Wulfert; Stefan Bayer

 

Weitere Informationen

Pixelprojekt-Ruhrgebiet

Adresse:
Peter Liedtke
Munscheidstr. 14
D-45886 Gelsenkirchen

Tel.: (0)209 – 167-1021
Fax.: (0)209 – 167-1001
E-mail: peterliedtke@pixelprojekt-ruhrgebiet.de
Web: http://www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de

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