Als erste Aktions- und Kommunikationsplattform der Kreativwirtschaft in Essen hat die Kreative Klasse das Ziel, durch dutzende jährlich einmal im Herbst stattfindende Veranstaltungen, Besucher, Bewohner und andere Kreative auf das breite Spektrum kreativer Dienstleistungen aufmerksam zu machen und sich hautnah, statt wie oft üblich digital, damit auseinanderzusetzen.
Beginnend im Jahr 2007, mit rund 100 Kreativunternehmen, findet das Festival aufgrund des seit Beginn großen Erfolgs des Projektes, dieses Jahr bereits zum 3. Mal statt - und zwar nicht nur im Raum Essen, sondern unter dem Namen Kreative Klasse Ruhr als eigenständige Veranstaltung, ausgedehnt auf das gesamte Ruhrgebiet.
Hier finden am 26.September einerseits Freunde aktiver und selbstgestaltender Veranstaltungen bei den zahreichen Workshops, Mitmach-Aktionen, Themen-Walks und Happenings das Richtige für sich und andererseits auch all jene, die einfach gerne Ausstellungen, Shopping-Events, Konzerte, Partys, Vorträge, Kinos, Performances, Gaming oder Pop-up-Stores besuchen. Die Vielfalt des Ruhr-Events ist riesig und eröffnet Besuchern, verbunden mit der Originalität und Authentizität der am Projekt beteiligten Macher, mit ihren individuell konzipierten Beiträgen, ganz neue Einblicke in das kreative Leben im Ruhrpott. Egal ob Gamer oder Schauspieler, Fotograf oder Comiczeichner, Musiker oder Architekt: sie alle und viele mehr gehören zur Kreativen Klasse und machen sie zu dem, was sie ist – ein Feuerwerk künstlerischer Visionen und Unternehmungen.
Aufbauend auf der Wirtschaftstheorie Richard Floridas, eines US-amerikanischen Professors der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, zählt jeder Arbeitnehmer, unabhängig von Branche oder Tätigkeit, zur Kreativen Klasse, solange letztere einen kreativen Prozess in sich trägt. Entscheidend ist lediglich der kreative Output und Einbringung sowie Entfaltung des künstlerischen Potentials innerhalb eines Systems. Nach Florida hängt das Wirtschaftswachstum einer Gesellschaft in erster Linie vom kreativen Output ihrer Arbeitsschaffenden und den daraus entstehenden Innovationen ab.
Als Projekt der Kulturhaupstadt Ruhr 2010, im Bereich ,,Stadt der Kreativität'' und mit Essens Kreativer Klasse als Keimzelle, wird die ganze Veranstaltung von den Zollverein Business.Services, der Stiftung Zollverein, veranstaltet und daher aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW finanziert.
Wessen Interesse nun geweckt ist, und wer sich das Programm der Kreativen Klasse Ruhr einmal genauer ansehen möchte, kann dies auf der gleichnamigen Homepage tun.


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