froodies steht für „fresh Food Deliveries“. Ein Vollsortiment-Online-Shop für Lebensmittel mit angeschlossenem Lieferdienst, der Kunden in Dortmund bereits innerhalb weniger Stunden beliefert. Erst kürzlich konnten die Macher von froodies.de mit ihrem Konzept in der 1. Phase des Dortmunder Gründungswettbewerbs Start2Grow Punkten. Lutz Preußners, Geschäftsführer von froodies, erzählt im Interview, was froodies ist, wie es zu der Idee kam und warum das Ruhrgebiet ein guter Standort für Gründer ist.
 

 

RuhrpottGuerilla: Wer bist du und wie kam es zu froodies?

Lutz Preußners: Lutz Preußners ist mein Name, ich bin 37 Jahre alt, also quasi ein Gründer-Opa, wenn man so möchte. Ich habe ja jetzt Kontakt zur Gründerszene, speziell hier in Dortmund, und da bin ich schon einer der Älteren. Aber ich finde das eigentlich gar nicht schlimm, unser Team hat genug Berufserfahrung gesammelt und ich glaube, dass das nur hilfreich sein kann. Irgendwie ist man ja nie zu alt für den Schritt in die Selbstständigkeit. Wenn man von der Idee überzeugt ist und sich das Team versteht und die Kompetenzen mitbringt, dann soll man es auch machen.
So war es letztendlich bei mir, ich habe acht Jahre in verschiedenen Positionen im Marketingbereich gearbeitet, in den unterschiedlichsten Unternehmen und habe mich jetzt im März entschlossen mit den Partnern zusammen eine GmbH zu gründen und den Online-Shop zu launchen. Seit dem 1.3 gibt’s uns online unter www.froodies.de und seitdem betreiben wir unser Geschäft.

RuhrpottGuerilla: Was genau ist froodies und wie kam es zu der Idee?

Lutz Preußners: Froodies ist ein Lebensmittel-Online-Shop! Ein Internet-Supermarkt mit einem Lieferservice, und zwar einem persönlichen Lieferservice in Dortmund und Schwerte, hier fahren wir mit eigenen Fahrzeugen und eigenen Fahrern die Sachen aus, und mit einem bundesweiten Versandservice.
Durch diesen können wir theoretisch Jeden in Deutschland beliefern. froodies ist eine Abkürzung und steht für?
 
RuhrpottGuerilla: ...fresh food deliveries

Lutz Preußners: Richtig! fresh food deliveries – die Auslieferung frischer Nahrungsmittel! Wir sind ein klassischer Vollsortiment-Anbieter, bei uns findet man alles, was man in einem gut sortierten Supermarkt findet, man kann alles für den täglichen Bedarf bekommen. Aber wir wollen schon - das drückt das Logo ja auch aus - den Frische-Effekt hervorheben! Wir haben eine riesengroße Obst- und Gemüseauswahl und was es hier nicht gibt, können wir noch vom Großmarkt direkt bekommen. Das ist schon ein besonderes Angebot.

RuhrpottGuerilla: Du hast einen Supermarkt als Treffpunkt gewählt. Warum dieser ungewöhnliche Ort für ein Interview?

Lutz Preußners: Wir standen damals vor der Frage, ob wir gleich die große Version planen, Unternehmensgründung, Shop launchen und ein eigenes Warenlager aufbauen. Man kann sich vorstellen, dass das ein bisschen was kostet und wir haben gesagt, wir wollen erst mal mit eigenen Mitteln starten, um das Geschäft ans Laufen zu bringen. Businessplan haben wir natürlich aufgestellt, wir wissen also genau, was für einen Kapitalbedarf wir haben. Aber wir haben einfach gesagt, wir wollen erst mal loslegen. Wenn man so ein Warenlager aufbauen möchte,dann bindet das unheimlich viel Kapital, was man erst mal entweder bereitstellen oder sich besorgen muss.

RuhrpottGuerilla: Also ist der Supermarkt euer Warenlager?

Lutz Preußners: Ja genau. Ein weiteres Problem, mit dem man sich beschäftigen muss, ist die Haltbarkeit der Lebensmittel.  Wir müssen Erfahrungen sammeln, welche Produkte unsere Kunden bevorzugen. Das wissen wir ja nicht von Anfang an. Das heißt, wenn wir frische Produkte bereit halten, diese dann aber nicht ausreichend nachgefragt werden, müssen wir die Hälfte wegwerfen, was hohe Kosten verursacht. Deswegen haben wir gesagt wir machen die andere Lösung!

RuhrpottGuerilla: Die da wäre?

Lutz Preußners: Wir suchen uns einen Partner hier in Dortmund und der Filialleiter des Supermarkts ist in unser Projekt seit längerem eingebunden und begleitet den Prozess als Berater. Wir haben hier ein Büro, ein Lager und der Prozess ist ganz einfach: Der Kunde bestellt bei uns, wir gehen runter, kommissionieren die Bestellung, greifen ins Regal, nehmen das Produkt raus und rechnen das mit ihm ab. Das ist quasi unser Warenlager, was sowieso gepflegt wird, durch den regulären Publikumsverkehr und den stationären Verkauf.

RuhrpottGuerilla: Wie oft hast du denn dann in den letzten Wochen hier in deinem Warenlager gestanden? Wie viel Zeit hast du hier verbracht?

In der Tat ist es so, dass ich das am Anfang als Einziger hauptberuflich gemacht habe. Aber ganz alleine geht’s einfach nicht! Ich muss mich ja quasi um alles kümmern. Zum Glück haben wir für die Bearbeitung der Bestellungen Aushilfen auf Stundenbasis. Zumeist sind das Werkstudenten, die einfach ein bisschen was nebenbei machen können und wollen. Diese helfen uns bei der Kommissionierung und dem Ausfahren der Bestellungen. Aber ich packe auch selber mit an, fahre auch zum Kunden und finde das wahnsinnig spannend.

RuhrpottGuerilla: Wie viele Stunden arbeitet man denn als Gründer?

Lutz Preußners: Es ist definitiv kein „9 to 5-Job“! Ich hab auch in meinen früheren Jobs viel gearbeitet, aber das ist jetzt schon eine ganz andere Liga! Wenn ich hier bin, habe ich eigentlich keinen wirklichen Feierabend. Ich bin von morgens bis abends hier, dann fahr ich nach Hause und arbeite abends noch ein bisschen am Computer.
Das ist jetzt in der Anfangsphase ziemlich umfangreich. Aber es macht Spaß, daher empfind ich das  auch als keine große Belastung, weil man eben weiss, wofür man es macht. Man macht es für was Eigenes.

RuhrpottGuerilla: Ist froodies ein Franchise-Konzept?

Lutz Preußners: Das ist es nicht, das kann es aber vielleicht mal werden. Franchise wollen wir nicht ausschließen, doch zuerst wollen wir hier Erfahrungen sammeln und die Marke froodies aufbauen. Dass wir hier in Dortmund mit einem bestimmten Händler zusammen arbeiten, bedeutet nicht, dass wir das auch in anderen Städten tun müssen. Wir sind da offen und werden in Ruhe nach einem geeigneten Partner Ausschau halten.

RuhrpottGuerilla: Aber ihr wollt keine Lizenzen rausgeben, damit das Projekt andere übernehmen, oder ist das in Erwägung zu ziehen?

Lutz Preußners: Das ziehen wir in Erwägung. Das ist aber der zweite Schritt. Dortmund ist unser Pilotprojekt, hier muss das Geschäft ans Laufen kommen. Wie das Projekt in anderen Städten aussehen kann oder in anderen Ballungszentren, das wird man sehen. Vielleicht sagen wir aber auch, wir bauen noch in einer anderen Stadt so ein Konzept auf, dass wir alles aus einer Hand machen.

RuhrpottGuerilla: Als Gründer habt ihr eine Vision. Wie lautet denn die froodies-Vision?

Lutz Preußners: Die kann ich sogar in einem Satz transportieren: Wir wollen das letzte große E-Commerce-Potential ausschöpfen, nämlich den Online-Handel mit Lebensmitteln.

RuhrpottGuerilla: Wie kommt ihr an eure Kunden? Wie sieht euer Marketing aus?

Lutz Preußners: Das ist ja letztendlich mein Steckenpferd. Da muss man so ein bisschen unterscheiden, a) in der Startphase und wo wollen wir irgendwann mal hin, b) an wen richten wir die Maßnahme.
Ich unterscheide da erst mal zwischen Dortmund und bundesweit. Wenn ich mir Dortmund vornehme, dann weiss ich, wo unsere Kunden sitzen. Hier gibt es interessante Postleitzahlen-Gebiete und weniger interessante. In Dortmund sind es eher klassische Marketingmaßnahmen, also z. B. Werbung über Printmedien. Wir machen auch schon klassische Promotionaktionen. So waren wir beispielsweise bei „Look at Lück“ oder „Dortmund à la carte“ und haben Flyer und Promotioncards verteilt. Bundesweit ist es eher ein Online-Marketing-Thema, ganz klar. Wir sind ein Online-Shop, die Leute halten sich im Netz auf, also kontaktieren wir sie auch über Online-Medien.

RuhrpottGuerilla: Wie sieht eure Zielgruppe aus?

Lutz Preußners: Zielgruppen sind in erster Linie Berufstätige, die einfach viel und lange arbeiten und keine Lust und Zeit haben noch einkaufen zu gehen. Dann junge Familien mit Kindern, bei denen ein Einkauf mit zwei Kindern an der Hand und einer zu schleppenden Wasserkiste sehr stressig sein kann.
Eine weitere Zielgruppe sind ältere Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist und die eine gewisse Online-Affinität haben. Da, glauben wir, spielt uns die Zeit in die Karten, denn für die, die jetzt Mitte fünfzig sind, ist Internet längst Alltag. Aber diese werden eben irgendwann auch älter. Und die junge Generation wächst ja quasi mit dem Internet auf. Für die sind Einkäufe im Internet jetzt schon das Normalste der Welt.
Die vierte Zielgruppe sind Unternehmen! Das ist natürlich sehr interessant für uns. Obstkörbe für die Mitarbeiter oder Snackboxen für Konferenzen, Getränke, etc. Von der Kooperation mit Unternehmen versprechen wir uns Einiges.

RuhrpottGuerilla: REWE liefert ja bereits schon an Kunden aus...

Lutz Preußners: Das machen ja eigentlich schon viele, so auch unser Händler hier. Aber wir kommen uns überhaupt nicht in die Quere, da seine Kunden meist schon über 75 sind. Entweder gehen sie noch einkaufen, sagen: „Bring mir meinen Einkauf bitte nach Hause“ und gehen zu Fuß nach Hause oder rufen von zu Hause an und sagen: ,,Ich hätte mal gerne ...“. Und wir sind wie gesagt ein Online-Shop und glauben an die Zukunft des Internets, was den Handel von Lebensmitteln betrifft.

RuhrpottGuerilla: Wo siehst du froodies in 5-10 Jahren?

Lutz Preußners: In 5 Jahren wollen wir einen prägnanten Marktanteil erzielt haben im Online-Lebensmittelhandel.

RuhpottGuerilla: Der wie aussieht?

Lutz Preußners: Zweistelliger Prozentsatz. In zehn Jahren wollen wir die Marktführerschaft anstreben.

RuhrpottGuerilla: Jetzt habt ihr bei Start2Grow teilgenommen. Wie kam der Entschluss bei einem Gründungswettbewerb teilzunehmen?

Lutz Preußners: Das hatte in erster Linie den Grund - da ich ja selber kein gebürtiger Dortmunder bin - mir ein Netzwerk aufzubauen und Kontakte zu anderen Gründern und Institutionen zu bekommen. Da bin ich dann auf Start2Grow gekommen. Start2Grow ist ein sehr professionell geführter Wettbewerb, bei dem die Initiatoren sehr bemüht und engagiert sind, etwas auf die Beine zu stellen und zu fördern. Darüber bin ich sehr, sehr angenehm überrascht. Auch den Kontakt zu anderen Gründern möchte ich knüpfen, um sich auszutauschen, da ja jeder irgendwie ähnliche Baustellen und Probleme hat. Man hilft sich also einfach gegenseitig, wenn da mal Fragen sind. Das fand ich am Wettbewerb ganz reizvoll und die Prämierung ist ein nettes Ad-On, aber das war für mich jetzt nicht ausschlaggebend. Über den Wettbewerb habe ich auch einen Coach gefunden, also einen Mentor, der uns dort betreut und mit dem wir uns auch eine längerfristige Zusammenarbeit vorstellen können.

RuhrpottGuerilla: Einen Unternehmensberater?

Lutz Preußners: Ja, genau.

RuhrpottGuerilla: Würdest du auch anderen Gründern empfehlen, einen Unternehmensberater in der Gründungsphase in Anspruch zu nehmen?

Lutz Preußners: Das kann man so nicht sagen, das hängt ein bisschen davon ab, was man selber für Erfahrungen mit einem macht. Man muss einen Berater finden, der zu einem passt und der die eigene Idee verinnerlicht hat. Da muss man wirklich gut selektieren und sich genug Zeit nehmen. Hat man jedoch einen guten gefunden, kann man davon nur profitieren.

RuhrpottGuerilla: Jetzt habt ihr die erste Phase des Start2Grow-Wettbewerbs gewonnen. Angenommen ihr würdet auch die zweite Phase gewinnen und den ersten Platz machen. Was würdet ihr mit dem Geld machen?

Lutz Preußners: Das würden wir natürlich ins Unternehmen investieren.

RuhrpottGuerilla: Gibt es da schon konkrete Vorstellungen?

Lutz Preußners: Wir haben natürlich einen Businessplan und eine Finanzplanung aufgestellt. Wir haben auch einen ganz klaren Kapitalbedarf. Wir sind mit eigenen Mitteln gestartet und haben jetzt auch erfreulicherweise ein Förderdarlehen über das Land NRW bewilligt bekommen. Aber wir werden sicherlich noch nicht im nächsten Jahr von unseren erzielten Umsätzen komplett alle Kosten decken können. Das heißt, wir haben Kapitalbedarf und sind jetzt auf der Suche nach Kapitalgebern und da würde natürlich dieses Geld wunderbar reinpassen, um uns noch ein bisschen Zeit zu geben für den Prozess der Akquisition.

RuhrpottGuerilla: Du bist kein gebürtiger Dortmunder. Wie hast Du den Weg ins Ruhrgebiet gefunden?

Lutz Preußners: Aufgewachsen bin ich in Münster, das ist ja nun nicht soweit weg. Das Ruhrgebiet ist mir nicht total unbekannt. Warum Dortmund? Einer unserer Gesellschafter, ein Lebensmittel-Großhändler ist Dortmunder und hat Kontakt zu unserem Einzelhändler hier in Dortmund hergestellt. Da haben wir gesagt, wunderbar, dann starten wir in Dortmund. Im Endeffekt habe ich es aber auch überhaupt nicht bereut, weil ich eben jetzt merke wie hier die Stadt und Institutionen wirklich wahnsinnig bemüht sind, Unternehmen anzusiedeln und neue Technologien zu fördern.

RuhrpottGuerilla: Ist das Ruhrgebiet für Gründer interessant?

Lutz Preußners: Auf jeden Fall! Für uns ist es einfach interessant, weil es ein riesiges Ballungszentrum ist und wir mit kurzen Wegen extrem viele Leute erreichen können. Das ist natürlich schon mal ein Vorteil, wenn man einen solchen Lieferservice aufbauen möchte. Aber hier tut sich einfach wahnsinnig viel: Innovative Dienstleistungen und neue Technologien werden gefördert. Wer sich in dem Bereich selbstständig macht, für den ist das hier ein ganz guter Standort.

RuhrpottGuerilla: Wie würdest du denn deine persönliche Beziehung zum Ruhrgebiet beschreiben?

Lutz Preußners: Was ich sehr mag und was auch meinem Naturell entgegenkommt, ist, dass man hier nicht um den heißen Brei herumredet. Das finde ich wirklich sehr angenehm und außerdem ist die Entfernung nach Hause auch nicht sehr weit. Von daher ist es fast schon ein bisschen „Back to the Roots“.

RuhrpottGuerilla: Ruhr2010 steht vor der Tür. Wird das Ereignis das Ruhrgebiet verändern?

Lutz Preußners: Ja, auf jeden Fall! Gerade im kulturellen Bereich ist hier ja wahnsinnig viel los. Ich glaube, dass das Image des Ruhrgebiets dadurch ungemein gefordert wird..

RuhrpottGuerilla: Was würdest du anderen Gründern aus deinen Erfahrungen der letzten Wochen mitgeben?

Lutz Preußners: Eigentlich zwei Dinge, die aus meiner Sicht wichtig sind: Das Erste ist die Idee. Die sollte gut überlegt sein, das heißt, sie sollte in irgendeiner Art und Weise innovativ sein. Es muss nicht etwas ganz Neues sein, aber man muss irgendwie zumindest ein Alleinstellungsmerkmal haben, um sich gegenüber bestehenden Wettbewerbern abzugrenzen. Dann sollte die Idee natürlich auch Potential haben, letztendlich auch einen Kundennutzen bieten und nachhaltig sein. Irgendwann sollte dann auch mal ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Geschäftsmodelle, bei denen man noch nicht weiss, womit später mal Geld verdient wird halte ich in der jetzigen Zeit für schwierig. Dafür wird man nur schwer Unterstützung finden. Man muss Kapitalgebern schon eine Perspektive aufzeigen.
Zudem ist das Team natürlich enorm wichtig. Es sollten, um Gottes Willen, nicht alle gleiche Charaktere sein! Man muss auch unterschiedliche Meinungen vertreten können, aber auch gleiche Strategien und Vision haben. Der rote Faden muss passen.

RuhrpottGuerilla: Wie hat sich euer Team gefunden?

Lutz Preußners: Über persönliche Beziehungen. Einer meiner Partner, der jetzt auch im vierten Quartal als zweiter Geschäftsführer voll einsteigen wird, ist mein ältester Schulfreund. Er ist einer der Informatiker, hat dann über seine Beziehungen quasi den Informatiker-Pool zusammengestellt. Die Grafikdesignerin ist seine Ex-Freundin, das ist dann schon eine persönliche Beziehung gewesen. Die Programmierer haben, sozusagen, die Idee vorangetrieben und die Händler hier in Dortmund haben parallel auch an der Idee gearbeitet, den Schritt ins Internet zu gehen. Dann hat man sich getroffen und hat gesagt: „Wieso machen wir es eigentlich nicht zusammen?“ So haben wir zusammengefunden.

RuhrpottGuerilla: Was würdest Du im Nachhinein anders machen, wenn du jetzt die Zeit zurückdrehen könntest?

Lutz Preußners: Was würde ich anders machen? Dafür ist es fast noch zu früh. Wir sind ja erst fünf Monate am Markt. Ich glaube, dass der Zeitpunkt richtig war, um online zu gehen. Ich meine, wir hätten uns auch weiter zu Tode testen können. Wir haben vorher schon über vier Monate einen umfangreichen Test gefahren. Wir haben einfach mal Bekannte, Freunde gefragt, ob sie das System mal testen, damit wir den Logistikprozess auch prüfen können und die Standhaftigkeit unserer Prozesse und unserer Systeme überprüfen können. Wir hätten das auch noch weiter machen können, wir hätten unser Produktsortiment ausbauen können. Das machen wir jetzt einfach sukzessiv, irgendwann mussten wir ja auch mal starten. Ich glaube, dass der Zeitpunkt jetzt richtig ist, trotz Wirtschaftskrise. Gegessen werden muss ja immer.
Was würde ich anders machen?

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